Bürgerstiftung für Chemnitz | Spendenkonto IBAN: DE47 8709 6214 0321 0295 90 | BIC: GENODEF1CH1 | Volksbank Chemnitz eG | Stichwort „Bürgerstiftung“

Bisherige Entwicklung der Bürgerstiftung für Chemnitz

Die Idee eine Bürgerstiftung für Chemnitz zu gründen, wurde 2005 vom „Initiativkreis zur Gründung der Bürgerstiftung für Chemnitz“ geboren. Dieser Initiativkreis ging aus der AG „Pro Ehrenamt – das Netzwerk für bürgerschaftliches Engagement in Chemnitz“ hervor.


Die Bürgerstiftung für Chemnitz wurde am 6. Dezember 2007 von 29 Personen und Akteuren gemeinsam errichtet. Neben Privat­personen stifteten auch Vereine und Chemnitzer Unternehmen.

 

Wir sind die erste Bürgerstiftung, die der Initiative Transparenz beigetreten ist. Wir sind frei von jeglicher Einfluss­nahme durch staatliche Instanzen, politische Organisationen, Unter­nehmen oder einzelne Stifter. Aus diesem Grund wird die Bürgerstiftung von einem unabhängigen Führungs­gremium geleitet, das sich aus Bürgerinnen und Bürgern zusammensetzt.

 

In den Jahren seit der Gründung der Bürgerstiftung ist viel passiert. Neben der Initiierung eigener Projekte, unterstützt die Bürgerstiftung Vereine und Organisationen finanziell, aber auch mit Know-how, und setzt sich für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement in Chemnitz ein.

 

Bereits zum sechsten Mal in Folge erhielt die Bürgerstiftung 2020 das Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen und entspricht damit den 10 Merkmalen einer Bürgerstiftung.

Der ehrenamtliche Vorstand der Bürgerstiftung für Chemnitz

Der ehrenamtlich tätige Vorstand führt die Stiftung. Er sorgt für die Ausführung der Beschlüsse des Kuratoriums und für eine ordnungsgemäße Bewirtschaftung des Stiftungsvermögens. Er berichtet dem Kuratorium mindestens halbjährlich über den Geschäftsgang und die Aktivitäten der Stiftung. Er beschließt für jedes Haushaltsjahr einen Wirtschaftsplan und legt für das abgelaufene Wirtschaftsjahr einen Jahresabschluss vor. Beide sind vom Kuratorium zu genehmigen bzw. festzustellen.

Sabine Sieble (Vorstandsvorsitzende), Regionalgeschäftsführerin:

„Der Bürgerstiftungsgedanke ‚von Bürgern für Bürger‘ begeistert mich nach wie vor. Ich wünsche mir, dass sich noch mehr Chemnitzerinnen und Chemnitzer aktiv für ihr Gemeinwesen einsetzen und das Zusammenleben solidarisch gestalten. Die Bürgerstiftung für Chemnitz setzt dafür Impulse, fördert und anerkennt bürgerschaftliches Engagement in unserer Stadt. Daran mitzuwirken bereitet mir Freude. Ich hoffe, dass wir mit vielen aktiven Menschen und Organisationen noch weitere tolle Projekte in und für Chemnitz anstoßen können – gemäß unserem Motto: Gemeinsam für unsere Stadt.“

 

Alexander Pierschel (stellvertretender Vorstandsvorsitzender), Steuerberater bei

Undina Pierschel & Alexander Pierschel Steuerberater Partnerschaftsgesellschaft:

„Ich arbeite bei der Bürgerstiftung für Chemnitz mit, weil ich das ehrenamtliche Engagement von Chemnitzern und Chemnitzerinnen unterstützen möchte. Für mich ist das Ehrenamt ein immer wichtiger werdender Beitrag für gelingendes Zusammenleben über alle Unterschiede hinweg in unserer Stadt.“ 

 

Petra Liebetrau, Behindertenbeauftragte der Stadt Chemnitz:

„Ich finde es ganz wichtig, ehrenamtliches Engagement aktiv in Chemnitz zu unterstützen. Durch meine Mitarbeit in der Bürgerstiftung möchte ich dazu beitragen, dass in unserer Gesellschaft das solidarische Miteinander gestärkt wird. Die Bürgerstiftung setzt sich bewusst für Wertschätzung und Anerkennung des zunehmend notwendig werdenden bürgerschaftlichen Engagements ein. Gern möchte ich dazu beitragen, dass Akteure und Aktionen rund um das Thema Ehrenamt besser miteinander vernetzt werden.“

Das Kuratorium der Bürgerstiftung für Chemnitz

Das ehrenamtlich tätige Kuratorium wacht über die Einhaltung der Stiftungszwecke und berät den Vorstand hinsichtlich der Festlegung der konkreten Ziele und Prioriäten der Stiftung. Es kann vom Vorstand jederzeit Einsicht in sämtliche Geschäftsunterlagen der Stiftung verlangen und ist von ihm regelmäßig, das heißt mindestens halbjährlich, über die Aktivitäten der Stiftung sowie ihre Einnahmen und Ausgaben zu unterrichten.

 

Thomas Breil (Vorsitzender),
Steuerberater bei Leichthammer, Scheckel, Breil & Partner Rechtsanwälte und Steuerberater

 

Wolfgang Müller (stellv. Vorsitzender),
ehem. Vorstandsvorsitzender der Volksbank Chemnitz eG

 

Thomas Beneking,
Rechtsanwalt bei Kanzlei Beneking

 

Frank Blumstein,
Unternehmer, Vorstandsvorsitzender Bürgerverein FUER Chemnitz e.V.

 

Dr. Christoph Dittrich
Generalintendent Die Theater Chemnitz

 

Christiane Fiedler,
Geschäftsführerin Tafel Chemnitz e.V.

 

Annegret Haas,
Geschäftsführende Gesellschafterin RAILBETON KG

Kontakt/Geschäftsstelle

Bürgerstiftung für Chemnitz
Reitbahnstraße 23 a
09111 Chemnitz

 

Telefon: 0371 5739446

Fax: 0371 2837016

 

Sie erreichen uns mit den Buslinien 62 und 72 (Haltestelle Annenstraße) und den Bahnlinien 2, 3, C13, C14, C15 (Haltestelle Annenstraße)

Unsere Sprechzeiten
Montag bis Donnerstag
9:00 bis 12:00 Uhr
13:00 bis 15:00 Uhr

 

Außerhalb dieser Zeiten stehen wir Ihnen nach Absprache gern zur Verfügung.

Ansprechpartnerinnen & Ansprechpartner

Geschäftsstellenleiterin/Projektleiterin „Bürgerschaftliches Engagement“
Anja Poller

E-Mail: anja.poller@buergerstiftung-fuer-chemnitz.de

 

Projektmitarbeiter „Bürgerschaftliches Engagement“
Christopher Suhr

E-Mail: christopher.suhr@buergerstiftung-fuer-chemnitz.de

 

Projektleiter „TUN-Akademie“

Holm Krieger

E-Mail: holm.krieger@buergerstiftung-fuer-chemnitz.de

 

Projektassistentin „TUN-Akademie“

Elisabeth Lemkhanter

E-Mail: elisabeth.lemkhanter@buergerstiftung-fuer-chemnitz.de

 

Projektassistent „TUN-Akademie“

Marvin Müller

E-Mail: marvin.mueller@buergerstiftung-fuer-chemnitz.de

 

Ehrenamtlicher Projektkoordinator „Freiwilliger Seniorenbesuchsdienst“
Jürgen Koepsel

E-Mail: seniorenbesuchsdienst@buergerstiftung-fuer-chemnitz.de

Selbstverpflichtung der Bürgerstiftungen in Deutschland

Demokratie denken, gestalten, leben.

Die Bürgerstiftungen Deutschlands verstehen sich als zivilgesellschaftliche Akteure, die vor Ort das Gemeinwesen und Miteinander gestalten und weiterentwickeln. Basis unseres Handelns sind die demokratischen Grundwerte, ohne die bürgerschaftliches Engagement, Mitbestimmung und -gestaltung nicht möglich sind.

 

Mit dieser Selbstverpflichtung setzen wir gemeinsam ein Zeichen für Demokratie und ein menschenwürdiges Miteinander; für Toleranz und Vielfalt, gegen Hass, Intoleranz, Diskriminierung und Rassismus. Demokratie ist ein Wert, der immer neu errungen und verteidigt werden muss.

Foto: Barbara Bechtloff

Weltweit erleben wir derzeit ein Wanken demokratischer Grundwerte, den Aufstieg von Autokraten, Populisten und rechtsextremen Parteien und die Verrohung des gesellschaftlichen Diskurses – auch in Deutschland. Twitter-Pöbeleien, Fake-News, populistische Zuspitzungen – der öffentliche Meinungsaustausch ist vielfach respektlos geworden. Abfällige Äußerungen, beleidigende Stimmungsmache, rassistische Hetzereien – einstige Tabus scheinen salonfähig geworden zu sein. Hinzu kommen die wachsende Präsenz rechter Gruppierungen und eskalierende Gewalt: Aufmärsche Rechtsradikaler, Hetzjagden auf unschuldige Menschen, Übergriffe auf Fremde.

 

Diese Tendenzen nehmen wir nicht schweigend hin, sondern machen uns für die Grundwerte unserer Gesellschaft stark, für ein freiheitlich, demokratisches Miteinander auf der Basis unveräußerlicher Grundrechte und gemeinsamer Grundwerte. Deshalb bekennen wir uns zu den Werten unseres Grundgesetzes, der Europäischen Menschenrechtskonvention und der Menschenrechtserklärungen der Vereinten Nationen als Grundlagen unseres Zusammenlebens, unserer Kultur, unserer Demokratie.

 

  1. Wir, die Bürgerstiftungen Deutschlands, bekennen uns zu Demokratie und zu den unveräußerlichen Grundrechten, die die Basis unseres demokratischen Zusammenlebens bilden.
  2. Wir setzen uns ein für Menschenwürde, Respekt und Vielfalt.
  3. Freies Denken, freie Meinungsäußerung, die Freiheit das eigene Leben und die Gesellschaft zu gestalten: Wir verstehen Freiheit als unabdingbare Basis unserer Demokratie und als Grundrechtaller Menschen.
  4. Meinungs-, Glaubens- und Gestaltungsfreiheit ermöglichen Vielfalt der Überzeugungen und Lebensweisen. Diese ist eine Grundlage des demokratischen Diskurses und eine gegenseitige Bereicherung im gesellschaftlichen Miteinander. Freiheit muss sich dabei im Rahmen demokratischer Grundrechte bewegen. Der Respekt vor der Meinungs-, Glaubens- und Gestaltungsfreiheit anderer ist Voraussetzung für den Austausch in einer freien, demokratischen Gesellschaft.
  5. Demokratie bedarf einer aktiven Zivilgesellschaft. Als deren unabhängige, lokale Akteure sind wir bereit, Verantwortung für das Gemeinwesen zu übernehmen.
  6. Wir stärken das bürgerschaftliche Engagement vor Ort als grundlegendes Element des demokratischen Miteinanders. Wir wollen allen Menschen vor Ort Teilhabe und Mitgestaltung ermöglichen.
  7. Unseren Beitrag zur Demokratie sehen wir darin, vor Ort Menschen zusammenzubringen, die gemeinsam unsere Gesellschaft und Demokratie mitgestalten wollen. Wir wollen Verständigung über gemeinsame Werte und die Gestaltung unseres Zusammenlebens anregen, Austausch fördern und gegenseitig voneinander lernen.
  8. Demokratisches Handeln wollen wir nicht nur von anderen einfordern. Auch unsere eigene Bürgerstiftungsarbeit gilt es daran zu messen und demokratisch zu gestalten.
  9. Wir wünschen uns Vielfalt in unseren Gremien, setzen auf eine offene Diskussionskultur und demokratische Entscheidungsprozesse.
  10. Auch unsere Projekt- und Förderarbeit wollen wir demokratisch gestalten. Unseren Zielgruppen wollen wir auf Augenhöhe begegnen, sie in Entscheidungsprozesse einbeziehen, gemeinsam mit ihnen Prozesse gestalten und Veränderungen anstoßen.

 

Demokratie als Arbeitsauftrag

Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, kein etablierter Selbstläufer. Es gilt, die Demokratie immer wieder neu zu denken und zu verteidigen. Für eine vielfältige, tolerante, demokratische Gesellschaft wollen wir, die Bürgerstiftungen Deutschlands, uns stark machen. Insofern verstehen wir diese Selbstverpflichtung zu Demokratie, menschenwürdigem Miteinander und Vielfalt auch als Arbeitsauftrag, dieses Bekenntnis in unserem Alltag umzusetzen und Demokratie zu gestalten.

 

Quelle: www.buergerstiftungen.org / Bürgerstiftungen Deutschlands

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